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Geschichte der Sittendorfer MX- Strecke



Die Strecke

1 START
Der Start ist in Sittendorf ein geringeres Problem als anderswo. Die erste Kurve ist langgezogen, dass Eck kommt später.
Bis dorthin sollten sich alle Fahrer eingefädelt haben als auf Strecken, die gleich mit einem Eck und damit verbundenen Karambolagen beginnen.

2 KAISERSPRUNG
Nach der ersten engen Kurve, geht es bergauf zum Kaisersprung (ca. 15m)

3 ERSTES BERGABSTÜCK
Es geht runter zum Friedhof und für die richtige Einstimmung sorgt eine hängende Passage. Viele lose Steine erschweren dieses erste Schlüsselstück zusätzlich. Am Ende dieser Bergabfahrt ist ein Anleger aufgeschüttet der diese Passage doch einigermaßen entschärft.

4 SCHRÄGFAHRT
Beim Überqueren des Weges kommt man zum 2 Sprung. Mit der Zeit ergeben sich viele verschiedene Spuren und man tut gut, die richtige zu erwischen.

5 ERSTES BERGAUFSTÜCK
An sich nicht so schwer zu fahren, allerdings wird diese Stelle wegen der Staubentwicklung gespritzt. Daher ist diese Passage sehr rutschig, was eher am Anfang des Rennens kritisch werden kann. Das Bergaufstück endet mit einem Sprung in die Kurve zur Steilhang- Abfahrt. Diese Stelle war bereits Schauplatz zahlreicher grandioser Stürze, es ist also wichtig, den Sprung gut zu erwischen. Auch deshalb, weil man bei der Landung schon in die Kurve einlenkt.

6 STEILHANG- ABFAHRT
Man wird sehr schnell, und die Strecke geht in eine hängende Kurve über. Dieser Streckenabschnitt ist bei Nässe fast unmöglich zu fahren. Mit einem ANleger wurde die Auffahrt zum Steilhang erleichtert, da man gut Schwung holen kann. Nach diesem Schwung weiß der Fahrer bereits ob er den Steilhang schön erwischt, oder ob er die gesamte Bergauffahrt kämpfen muß.

7 KINIGADNER - STEILHANG
Gefürchtet und respektiert wie die Mausefalle auf der Streif- der Kinigadner- Steilhang ist das Herzstück der Sittendorfer Naturstrecke. Seinen Namen bekam der Steilhang nach Kinis erstem Laufsieg 1984. Der Hang ist nicht nur aufgrund seines Gefälles und des kurzen Anlaufes schwierig, sondern wegen der Steine und der Wellen, die den Anstieg dermaßen beschwerlich machen.
Früher mußten sich die Veranstalter bei schwieriger Witterung sogar überlegen, um den Steilhang herum zu fahren, aber heute ist diese Passage dank moderner Fahrwerkstechnologie quasi wetterfest.
Oben angekommen wartet der nächste Sprung der gleich in eine Rechtskurve mündet.

8 SCHRÄGFAHRT ZUM HÖCHSTEN PUNKT DER STRECKE
Nach dem Steilhangsprung und der Schikane geht es in eine hängende Linkskurve bis zum höchsten Punkt der Strecke. Viele kleine Steine kommen im Laufe des Tages zum Vorschein, was diesen Streckenabschnitt auch nicht leichter macht.

9 BERGAB MIT SIGI- BAUER SPRUNG
Eine Passage wo sehr stark gebremst werden muß. Über zwei hängende Kurven geht es Richtung Start und Ziel.
Am Ende dieser Abfahrt wartet der Sigi- Bauer- Sprung, der viele Zuschauer anzieht.

10 START und ZIEL- DURCHFAHRT
Der schnellste Streckenabschnitt. Am Ende der Geraden Kommen Topfahrer auf eine Spitzengeschwindigkeit jenseits der 100 km/h

Weltmeisterschaftsläufe- Sittendorfsieger

1957  500 ccm  DIRKS Broer  NL  BSA 
1958  500 ccm  SCAILLET Hubert  FN 
1959  500 ccm  LUNDIN Sten  MONARK 
1960  500 ccm  TIBBLIN Rolf  HUSQVARNA 
1961  500 ccm  LUNDIN Sten  LITO 
1962  500 ccm  TIBBLIN Rolf  HUSQVARNA 
1963  500 ccm  LUNDIN Sten  LITO 
1964  500 ccm  TIBBLIN Rolf  HEDLUNDS M. 
1965  500 ccm  LUNDIN Sten  METISSE 
1966  500 ccm  FRIEDRICHS Paul  CZ 
1967  500 ccm  DRAUGS Gunar  UDSSR  CZ 
1968  500 ccm  ABERG Bengt  HUSQVARNA 
1969  500 ccm  ABERG Bengt  HUSQVARNA 
1970  500 ccm  ABERG Bengt  HUSQVARNA 
1971  500 ccm  FRIEDRICHS Paul  CZ 
1972  500 ccm  De COSTER Roger  SUZUKI 
1973  500 ccm  STODULKA Jiri  CSSR  CZ 
1974  500 ccm  MIKKOLA Heikki  SF  HUSQVARNA 
1975  250 ccm  FALTA Jaroslav  CSSR  CZ 
1976  500 ccm  De COSTER Roger  Suzuki 
1977  500 ccm  De COSTER Roger  Suzuki 
1978  500 ccm  LACKY Brad  USA  Honda 
1979  500 ccm  NOYS Graham  GB  Honda 
1980  500 ccm  LACKY Brad  USA  Kawasaki 
1981  500 ccm  MALHERBE Andre'  Honda 
1982  500 ccm  LACKY Brad  USA  Suzuki 
1983  500 ccm  CARLQVIST Hakan  Yamaha 
1984  500 ccm  VAN DOORN Gert  NL  Suzuki 
1985  250 ccm  MALHERBE Andre'  Honda 
1986  500 ccm  MALHERBE Andre'  Honda 
1987  500 ccm  THORPE David  GB  Honda 
1988  500 ccm  THORPE David  GB  Honda 
1989  250 ccm  FANTON Michele  Suzuki 
1990  500 ccm  THORPE David  GB  Kawasaki 
1991 abgesagt         
1992  500 ccm  ROSSI Franco  KTM 
1993  500 ccm  BONNEN Johan  Kawasaki 
1994  500 ccm  SMETS Joel  Vertemati 
1995  500 ccm  MARTENS Jacky  Husqvarna 
1996